Begegnung mit mir selbst. Befreiung vom Ballast.

Ich bin mir gerade begegnet

In dem Moment auf der Straße

Als ich gemerkt habe

Das die meisten Menschen in meinem Leben egal sind.

Ich kann ohne sie.

Das wäre schlimm, wenn ich deswegen traurig werde.

Wir hatten schöne Zeiten,

aber jetzt ist mir die Zeit mit diesen Freunden gar nichts mehr wert.

Das ist nicht schlimm.

Es gibt ja Menschen, die mir wichtig sind und die mich genauso nett behandeln wie ich sie.

Menschen, die ich nicht in ihrer Kotze liegen lassen würde.

Mir ist klar, dass das in meinem alten Freundeskreis Gang und Gebe ist.

Jeder ist ICH-fixiert geworden.

Und ich jetzt auch.

Das ist nicht schlimm.

Das ist befreiend.

Die Freiheit, die mir gefehlt hat, ich selbst zu sein.

Meine alten Freunde sind mir egal.

Die Leute in der Schule sind egal.

Noten, Schuhe, Aussehen, Fingernägel. Egal, egal, egal, egal!!!!!!!!

Ich bestimme selber, was in meinem Leben wichtig ist. Und von Freundschaften, die nur auf Erinnerungen beruhen, trennt man sich lieber, denn wenn man den Ballast los ist, fühlt man sich wunderbar befreit.

Überbewertetes, das frau vergessen sollte

-Ihr Abiballkleid. Wirklich. WEN INTERSSIERTS, IN WAS FÜR EINER PELLE DU AN DIESEM GROSSEN ABEND, DER NIX MIT DEINER ZUKUNFT ZUTUN HAT, WIE EINE PRESSWURST AUSSIEHST?

-Generell ihr Aussehen. Ob man hässlich oder hübsch ist, ist genetisch bedingt und hängt vor allem davon ab, wo ihre Nase sitzt und wie regelmäßig ihre Züge sind. Gene sind Zufall. Zufall ist eben Glück. Oder Pech.

-Dasselbe gilt für die Figur. Dein Spiegelbild ist anderen egal.

-ihr auto, i-phone, handtasche, schuhe... was haste, was kannse? Mal ganz ehrlich: Materieller Reichtum ist schön und gut, aber im seltesten Fall selbst verdient. Alles was du hast, wird von Motten zerfressen werden. Vergiss es einfach und häng nicht dein Herz dran.

 -die Konkurrenz. Das Leben muss kein ständiger Wettkampf sein, wenn man seinen eigenen ehrgeiz zügeln kann.

 -Kerle. Wenns nur um einen geht, schön und gut, alles andere regelt sich schon von selbst. Darüber nachdenken ist Schwachsinn, es kommt eh alles anders.

 -Partys. Da lautet die devise: Besser ein bisschen zu wenig denken, als zu viel.

 -die Nerven der besten Freundin. Wahrscheinlich hat sie nur PMS, wenn sie dich blöd anmacht und merkt gar nicht, dass sie sich komplett danebenbenimmt.

 

Röntgenstrahlung

Wenn man an einem Referat hart gearbeitet hat, die dann von einem Lehrer zerpflückt wird, ist besonders ärgerlich, wenn:

-der Lehrer sich für Gott hält.

-man Quellen für seine behauptungen hat und seltsamerweise keine physikalischen Erklärungen erfindet (als könnte ich das)

-3/4 der Arbeit für den Geschmack des Lehrer zu viel sind und damit in den Müll wandern.

-Man das Thema (Röntgestrahlen) eigentlich interessant findet.

-Es Freitag ist und Montag vorgetragen werden soll.

 -Man in einer Lebensphase ist, in der man sich eh am Boden befindet und nur noch heulen will.

 -Man mitgedacht hat und nicht nur alles aus dem Physikbuch abgeschrieben hat. Denken ist das schlimmste, was man bei Referaten tun kann.

-Man kurz vor dem Abi ist und eh alles Scheiße.

Ich hab ernsthaft geheult, wie in der ersten klasse. Schule ist die größte Demütigung, die einem passieren kann

Was im Leben WIRKLICH wichtig ist

-Authenzität

-Dankbarkeit

-Einzigartikeit

-Erfolg

-ESSEN

-Genießen

-Glauben. An sich, die Liebe, Gott, ganz egal!

-Kommunikation

-Lachen

-Liebe

-Menschen

-Natur

-Nerven behalten

-Schlafen

-Zufriedenheit

 

Und vor allem: Sich von anderen Dingen nicht ablenken lassen. Das meiste im Leben ist nämlich nicht wichtig, sondern nonsense

 

Arbeit :)

Seitdem ich Fächer abgewählt hab, habe ich einfach mal Donnerstags schulfrei und auch der Rest der Woche ist nicht mehr besonders anstrengend.

Ich gebe zwar schon dreimal die Woche Nachhilfe, aber irgendwie habe ich das Gefühl, mich füllt das nicht aus. Klar könnte ich fürs Abi lernen. Aber genau wie in allem anderen strebt die Motivation gegen Null.

Eigentlich will ich nen Job haben. Oder wenigstens ein interessantes Praktikum machen, aber das ist gar nicht mal so leicht, wenn man keine Ahnung hat, was man überhaupt machen kann und einen die Sachen, die Angeboten werden, nicht wiriklich interessieren. Vielleicht mache ich ein Praktikum im Auktionshaus. Ich hab keine Ahnung warum, aber irgendwie interessiert mich das. Und zur Not kann ich ja auch noch mehr Nachhilfe geben oder Babysitten.

 

Selbes Spielchen beim Thema Sommerjob. Ich hab nach dem Abi ja ungefähr 3 Monate Zeit, nur leider Freunden von mir versprochen, dass ich mit ihnen in den Urlaub fahre. Sonst hätte ich vielleicht sogar schon einen AuPair-Job an der Côté-d'Azur (bzw. wenn ich den nicht bekomme, würde ich mir einen anderen suchen). Und da ist Partyurlaub für zwei Wochen in Bulgarien auf einmal nur noch zweite Wahl... nicht zu sprechen von einem Wochenende BEI Amsterdam am holländischen Strand.

Die restliche Zeit würde ich gerne irgendwas interessantes machen, am liebsten in einer Stadt, wo ich hinterher auch studieren kann.

Mittlerweile weiß ich eigentlich ziemlich genau, dass ich Jura studieren will, am liebsten ein integrierter Studiengang, bei dem ich auch einen französischen Abschluss machen kann. Für mich kommen da Mainz, Köln, München, Berlin und Potsdam in Frage- je nachdem, wie gut/schlecht mein Schnitt wird, fällt die eine oder andere Uni vielleicht durch den NC weg.

Bei nem Anwalt oder so zu Arbeiten interessiert mich jetzt eigentlich weniger, weil man einerseits nur Bürokram machen kann, andererseits würd mich glaub ich die klare Hierachie stören (da bin ich dann ja auch ganz unten :D)... außerdem hab ich ja quasi keine Vorkenntnisse, was das angeht, abgesehen von einem Praktikum als ich 15 war, wo ich auch nichts wirklich gemacht habe.

Naja, vielleicht ergibt sich ja einfach irgendetwas..............

Schüchternsein

Ich hab noch ungefähr 20 Mal englisch, aber ich frage mich, warum ich eigentlich unfähig bin, mich mit den anderen da zu unterhalten. Ich sitze alleine, aber das war ja nicht immer so.

Gut, die Sitznachbarin, die ich mir zuerst ausgesucht hatte, hat mir ja irgendwann unmissverständlich klar gemacht, dass ich neben ihr nicht erwünscht war.

Und die meisten anderen lästern auch nur über mich. Ich weiß, dass ich daran nicht schuld bin.

Aber das miese daran nicht schuld zu sein ist , dass man nichts ändern kann... und ich würde GERNE mit den anderen reden.

Egal was sie hinterher über mich erzählen. Wenn ich vor dem Unterricht alleine auf dem Gang stehe, fühl ich mich, als wäre ich unsichtbar.

In Indien gibts eine ganze Kaste, die "Unberührbaren". Na. Wenigstens sind die nicht alleine.

 

Ich war schon immer total schüchtern, aber was schlimmeres als in diesem kurs ist mir noch nie passiert. Es ist ja zum glück nicht mehr lange, aber mich macht das echt fertig.

Es geht ja einfach defintiv nicht jedem so, selbst wenn er in so ein umfeld gerät. Und ich glaube, dass ich mittlerweile auch einfach ausstrahle, dass ich unsicher bin und dass es mir nicht gut dabei geht, mit neuen leuten kontakt aufzunehmen.

Meine Oma sacht, ich soll mir einfach keine gedanken darüber machen. Aber es ist unglaublich, wie weh es tut, in seinem eigenen kopf gefangen zu sein, wenn alles, was man machen will, laut schreien ist...

 

Bed Day

Ich kann einfach nicht

Das geht nicht, jetzt gerade

Das ist nicht gegen dich

Schlicht und ergreifend

Weil ichs nicht ertrage.

 

Ich kann jetzt nicht lachen

denn mir ist schlecht.

Ich will auch nichts machen.

Gar nichts, echt.

 

Ich fress Schokolade und bleibe im Bett.

Dass macht mich wütend, faul und fett.

Ich geh auf die Straße und muss fast weinen.

Lächerlich, sollte man meinen.

Fühl mich unsichtbar, klein und zerbrochen

Was auf der Welt hab ich verbrochen?

 

Ich weiß einfach nicht

Habs vergessen, grad eben

was habt ihr gegen mich?

und schlicht und ergreifend

was soll mein leben?